Renault Group mit stabiler Umsatzentwicklung im dritten Quartal und Bestätigung der Finanzprognose für 2026
- Die Marke Renault steigerte ihre Verkäufe dank einer erneuerten und zunehmend elektrifizierten Modellpalette um 1,1 % und rückte damit auf Platz 2 in Europa vor. Die Verkäufe von Dacia gingen aufgrund des laufenden Produkt- und Antriebswechsels bei gleichzeitig stark steigender Nachfrage nach Elektrofahrzeugen um 9,7 % zurück. Alpine verzeichnete, insbesondere dank der A290, ein kräftiges Plus von 65,6 %.
- Im dritten Quartal 2026 gingen die Verkäufe der Renault Group vor dem Hintergrund unterschiedlicher Entwicklungen nach Marken und Regionen um 6,0 % zurück. Die Verkäufe der Marke Renault lagen 2,9 % unter dem Vorjahresniveau, während sie in Europa um 4,6 % zulegten. Dacia verzeichnete im dritten Quartal einen Rückgang um 12,8 %, der zusätzlich durch die hohe Vergleichsbasis des Vorjahresquartals beeinflusst wurde. Alpine setzte unterdessen seinen starken Wachstumskurs fort und steigerte seine Verkäufe um 58,4 %.
- Die Renault Group reagierte schnell auf die steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in Europa und passte ihre Vertriebs- und Produktionsaktivitäten entsprechend an: Im dritten Quartal 2026 stiegen die Verkäufe von Elektrofahrzeugen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 84,7 %. Dadurch erhöhte sich ihr Anteil am Absatz der Group um 12,2 Prozentpunkte auf 25,8 %. Einschliesslich Hybrid- (HEV) und Plug-in-Hybridfahrzeugen (PHEV) entfielen im dritten Quartal 2026 54,9 % der Pkw-Verkäufe der Group auf elektrifizierte Fahrzeuge.
- Die Renault Group hielt auch im dritten Quartal konsequent an ihrer wertorientierten Vertriebsstrategie fest: Die Verkäufe an Privatkunden in Europa stiegen um 5,0 %, ihr Anteil am Gesamtabsatz erhöhte sich um 4,6 Prozentpunkte auf 64,8 %. Gleichzeitig wurden weniger wertschöpfende Vertriebskanäle weiter zurückgefahren. Die Verkäufe an Kurzzeitvermieter und von Vorführfahrzeugen sanken um 18,0 %. Die Restwerte lagen weiterhin 5 bis 13 Prozentpunkte über dem Marktdurchschnitt.
- Die Gesamtbestände blieben auf einem gesunden Niveau und lagen zum 30. September 2026 bei 532.000 Fahrzeugen. Gleichzeitig entsprach der Auftragsbestand in Europa einem Verkaufsvolumen von rund zwei Monaten.
- Die Renault Group setzt ihre Produktoffensive im zweiten Halbjahr 2026 mit einem voll elektrifizierten Angebot fort: Dazu zählen der neue Megane E-Tech elektrisch, der Trafic Van E-Tech elektrisch und der Duster E-Tech Hybrid von Renault sowie der Sandero Hybrid, der neue Spring und der Striker von Dacia.
- In einem herausfordernden Umfeld bestätigt die Renault Group ihren Finanzausblick für 2026:
- Operative Marge der Group von rund 5,5 % des Konzernumsatzes. Wie bereits bei den Halbjahresergebnissen 2026 angekündigt, erwartet die Group im zweiten Halbjahr eine leichte Verbesserung der Marge gegenüber dem ersten Halbjahr. Der übliche saisonale Anstieg dürfte aufgrund höherer Rohstoffkosten und der Inflation jedoch geringer ausfallen als in den Vorjahren.
- Automotive Free Cash Flow von rund 1,0 Mrd. Euro.
„Die Renault Group hat im dritten Quartal eine stabile Umsatzentwicklung erzielt und damit erneut die Stärke und Agilität unseres Geschäftsmodells unter Beweis gestellt. Unsere Wettbewerbsvorteile basieren auf drei sich ergänzenden Marken, einem hoch ausgelasteten und flexiblen Produktionsnetzwerk, einem starken Händler- und Aftersales-Netz sowie unserer Finanzdienstleistungstochter Mobilize Financial Services. Diese Stärken ermöglichen es uns, schnell auf eine sich verändernde Kundennachfrage zu reagieren und gleichzeitig konsequent auf Wertorientierung zu setzen. Dazu tragen diszipliniertes Wachstum, ein konsequentes Bestandsmanagement sowie der klare Fokus auf hochwertige Vertriebskanäle und Restwerte bei.
Diese Agilität hat sich im dritten Quartal besonders gezeigt: Wir haben uns erfolgreich auf den raschen Wandel beim Antriebsmix in Europa eingestellt. Dabei profitieren wir von unserer Doppelstrategie aus Elektro- und Hybridfahrzeugen sowie von der Effizienz unserer Produktion und Lieferkette.
Zusammen mit unserer starken Produktoffensive und der konsequenten Umsetzung unserer Kostensenkungsmassnahmen bilden diese Stärken das Fundament von futuREady und bestärken uns in unserer Zuversicht, unsere Finanzziele für 2026 zu erreichen“, sagte Duncan Minto, Finanzvorstand (Chief Financial Officer) der Renault Group.
Highlights der Vertriebsergebnisse
In den ersten neun Monaten 2026 verkaufte die Renault Group insgesamt 1.662.222 Fahrzeuge, ein leichter Rückgang um 2,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dahinter stehen unterschiedliche Entwicklungen nach Marken und Regionen. In Europa gingen die Pkw-Verkäufe um 3,1 % zurück, während sie in Nordeuropa um 6,0 % zulegten. Dazu trugen insbesondere die positiven Entwicklungen in Deutschland (+8,6 %), Grossbritannien (+3,8 %) und Dänemark (+24,2 %) bei.
Gleichzeitig steigerte die Group weiter die Qualität ihres Absatzes: Nahezu sechs von zehn Pkw wurden an Privatkunden verkauft. Parallel setzte sich der Wandel hin zur Elektromobilität beschleunigt fort. Die Verkäufe von Elektrofahrzeugen stiegen um 59,4 % und erreichten damit einen Anteil von 20,9 % an den Pkw-Verkäufen. Auch die Verkäufe leichter Nutzfahrzeuge (LCV) setzten ihre Erholung fort und legten um 7,7 % zu, während der Gesamtmarkt um 1,1 % wuchs.
Auf den internationalen Märkten steigerte die Renault Group ihre Verkäufe in mehreren strategisch wichtigen Ländern, darunter Indien (+36,7 %), die Türkei (+3,2 %), Marokko (+6,9 %) und Brasilien (+3,8 %).
Im dritten Quartal 2026 verkaufte die Renault Group in einem stark umkämpften Marktumfeld insgesamt 497.799 Fahrzeuge, 6,0 % weniger als im Vorjahreszeitraum. In Europa verbesserte die Group gleichzeitig die Qualität ihres Absatzes weiter: Fast zwei von drei Pkw wurden im Berichtszeitraum an Privatkunden verkauft. Besonders dynamisch entwickelten sich die Elektrofahrzeuge. Ihre Verkäufe stiegen um 84,7 % und erreichten einen Anteil von 25,8 % an den Pkw-Verkäufen.
Auf den internationalen Märkten wurde die Absatzentwicklung durch schwierige Rahmenbedingungen in mehreren wichtigen Märkten beeinflusst. In der Türkei gingen die Verkäufe der Renault Group um 18,0 % zurück und entwickelten sich damit besser als der Gesamtmarkt, der um 23,3 % nachgab. In Lateinamerika war die Renault Group einem intensiven Wettbewerbsumfeld ausgesetzt. Zusätzlicher Druck kam aus Argentinien, wo der lokale Markt um 19,2 % zurückging.
Mit Blick auf die Produkte sollen die weitere Einführung der internationalen Modellpalette von Renault, einschliesslich des neuen Pick-ups Niagara, der anhaltende Erfolg der Elektromodelle der Marke in Europa sowie die Markteinführungen des Dacia Sandero Hybrid, des neuen Dacia Spring und des Dacia Striker sowie der Alpine A290 die Vertriebsentwicklung im vierten Quartal 2026 unterstützen.
Renault – Absatzwachstum durch Elektrifizierung, Nutzfahrzeuge und starke Entwicklung in wichtigen Märkten
In den ersten neun Monaten 2026 verkaufte Renault weltweit 1.178.946 Fahrzeuge und erzielte damit ein Absatzplus von 1,1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Pkw-Verkäufe stiegen um 0,9 % auf 930.011 Fahrzeuge, während die Verkäufe leichter Nutzfahrzeuge (LCV) um 1,6 % auf 248.935 Einheiten zulegten. Europa blieb ein wichtiger Wachstumstreiber: Mit einem Absatzplus von 3,1 % rückte Renault im europäischen Markt auf Platz 2 vor.
Renault setzte die Elektrifizierung seiner Modellpalette in Europa mit der komplementären Strategie aus Elektro- und Vollhybridfahrzeugen weiter konsequent fort. Ende September entfielen 68,0 % der Pkw-Verkäufe der Marke auf elektrifizierte Fahrzeuge, ein Plus von 8,6 Prozentpunkten. Die Verkäufe von Elektrofahrzeugen stiegen, unterstützt durch den Erfolg der erneuerten Modellpalette, um 75,2 %. Der Twingo E-Tech elektrisch verzeichnete seit seiner Markteinführung bereits fast 26.000 Verkäufe und belegt in seinem Segment den ersten Platz.
Parallel zum Absatzwachstum setzte Renault seine wertorientierte Vertriebspolitik fort, mit einem klaren Fokus auf das Privatkundengeschäft, profitable Vertriebskanäle und die Sicherung der Restwerte. Die Pkw-Verkäufe an Privatkunden in Europa wuchsen mit 20,2 % nahezu doppelt so stark wie der Markt mit 10,7 %. Der entsprechende Marktanteil stieg um 0,5 Prozentpunkte.
Leichte Nutzfahrzeuge blieben eine wichtige Säule der Entwicklung von Renault. In den ersten neun Monaten 2026 verkaufte die Marke in Europa 192.367 leichte Nutzfahrzeuge. Mit einem Absatzplus von 8,1 % entwickelte sich Renault deutlich besser als der um 1,1 % gewachsene Gesamtmarkt und steigerte seinen Marktanteil um 0,9 Prozentpunkte. Kangoo Van und Trafic Van erreichten Podiumsplätze in ihren Segmenten, während der Master das Segment der grossen Transporter anführte. Auch bei elektrifizierten leichten Nutzfahrzeugen baute Renault seine Position mit einem Absatzplus von 22,9 % bis Ende September weiter aus.
Auf die internationalen Märkte entfielen 36,0 % der weltweiten Verkäufe von Renault. Ausserhalb Europas verkaufte die Marke 424.915 Fahrzeuge. In mehreren wichtigen Märkten erzielte Renault ein deutliches Wachstum, darunter Indien (+36,7 %), Mexiko (+17,1 %), Kolumbien (+8,4 %), Brasilien (+3,8 %), Marokko (+3,3 %) und die Türkei (+11,6 %). Dort stärkte Renault trotz eines rückläufigen Gesamtmarktes seine Position als führende Automobilmarke des Landes.
Im dritten Quartal 2026 behauptete sich Renault in einem herausfordernden globalen Marktumfeld und verkaufte weltweit 349.901 Fahrzeuge. Geprägt war das Quartal von intensivem Wettbewerb in Lateinamerika, rückläufigen Märkten in der Türkei, Argentinien und Südkorea sowie anhaltenden geopolitischen Spannungen. In Europa setzte Renault seine positive Entwicklung fort: Die Pkw-Verkäufe stiegen um 6,3 % und unterstreichen die nachhaltige Entwicklung der Marke in der Region.
Mit Blick auf die kommenden Monate setzt Renault seine Produktoffensive und Elektrifizierungsstrategie fort. Duster HEV, Boreal und Niagara sollen die internationale Produktoffensive vorantreiben, während in Europa der Twingo E-Tech elektrisch und der neue Megane E-Tech elektrisch im Mittelpunkt stehen. Bei den leichten Nutzfahrzeugen erweitert der kommende Trafic Van E-Tech elektrisch das Angebot um ein vollelektrisches Modell im Segment der mittelgrossen Transporter und eröffnet damit weitere Wachstumsmöglichkeiten.
Renault treibt die Elektrifizierung in Europa mit seiner komplementären Strategie aus Elektro- und Vollhybridfahrzeugen weiter voran. Ende September entfielen 68,0 % der Pkw-Verkäufe der Marke auf elektrifizierte Fahrzeuge, ein Plus von 8,6 Prozentpunkten. Die Verkäufe von Elektrofahrzeugen stiegen, unterstützt durch den Erfolg der erneuerten Modellpalette, um 75,2 %. Der Twingo E-Tech elektrisch verzeichnete seit seiner Markteinführung bereits fast 26.000 Verkäufe und belegt in seinem Segment den ersten Platz.
Parallel zum Absatzwachstum setzte Renault seine wertorientierte Vertriebspolitik fort und konzentrierte sich weiterhin auf das Privatkundengeschäft, profitable Vertriebskanäle und die Sicherung der Restwerte. Die Pkw-Verkäufe an Privatkunden in Europa stiegen mit 20,2 % nahezu doppelt so stark wie der Markt (+10,7 %). Der Marktanteil im Privatkundengeschäft erhöhte sich um 0,5 Prozentpunkte.
Leichte Nutzfahrzeuge blieben eine wichtige Säule der Entwicklung von Renault. In den ersten neun Monaten 2026 verkaufte die Marke in Europa 192.367 leichte Nutzfahrzeuge. Mit einem Absatzplus von 8,1 % entwickelte sich Renault deutlich besser als der um 1,1 % gewachsene Gesamtmarkt und steigerte seinen Marktanteil um 0,9 Prozentpunkte. Kangoo Van und Trafic Van erreichten Podiumsplätze in ihren jeweiligen Segmenten, während der Master das Segment der grossen Transporter anführte. Auch bei elektrifizierten leichten Nutzfahrzeugen baute Renault seine Position weiter aus: Die Verkäufe stiegen bis Ende September um 22,9 %.
Auf die internationalen Märkte entfielen 36,0 % der weltweiten Verkäufe von Renault. Ausserhalb Europas verkaufte die Marke insgesamt 424.915 Fahrzeuge. In mehreren wichtigen Märkten erzielte Renault ein deutliches Wachstum, darunter Indien (+36,7 %), Mexiko (+17,1 %), Kolumbien (+8,4 %), Brasilien (+3,8 %), Marokko (+3,3 %) und die Türkei (+11,6 %). In der Türkei stärkte Renault trotz eines rückläufigen Gesamtmarktes seine Position als führende Automobilmarke des Landes.
Im dritten Quartal 2026 behauptete sich Renault in einem herausfordernden globalen Marktumfeld und verkaufte weltweit 349.901 Fahrzeuge. Dabei war die Entwicklung von intensivem Wettbewerb in Lateinamerika, rückläufigen Märkten in der Türkei, Argentinien und Südkorea sowie anhaltenden geopolitischen Spannungen geprägt. In Europa setzte Renault seine positive Entwicklung fort: Die Pkw-Verkäufe stiegen um 6,3 % und unterstreichen die nachhaltige Entwicklung der Marke in der Region.
Mit Blick auf die kommenden Monate setzt Renault seine Produktoffensive und Elektrifizierungsstrategie fort. Duster HEV, Boreal und Niagara treiben die internationale Produktoffensive voran, während in Europa der Twingo E-Tech elektrisch und der neue Megane E-Tech elektrisch im Mittelpunkt stehen. Bei den leichten Nutzfahrzeugen erweitert der kommende Trafic Van E-Tech elektrisch das Angebot im Segment der mittelgrossen Transporter und eröffnet damit zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten.
Dacia – Bereit für die nächste Produktoffensive
In den ersten neun Monaten 2026 verkaufte Dacia weltweit 471.007 Fahrzeuge, 9,7 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Dacia hielt konsequent an seiner Ausrichtung auf das Privatkundengeschäft fest und erzielte dabei weiterhin starke Ergebnisse: Im dritten Quartal entfielen 74,9 % der Verkäufe auf Privatkunden. Damit behauptete die Marke Platz 3 im europäischen Privatkundenmarkt, während der Sandero weiterhin der meistverkaufte Pkw bei Privatkunden in Europa war. Dies unterstreicht die anhaltende Stärke des attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnisses von Dacia, die sich auch in Restwerten widerspiegelt, die 13 Prozentpunkte über dem Marktdurchschnitt liegen. Gleichzeitig steht die Marke in einem zunehmend intensiven Wettbewerbsumfeld, insbesondere durch chinesische Anbieter und im C-Segment, in dem der Bigster antritt.
Die Marke profitiert zudem von drei bewährten Antriebstechnologien mit besonders wettbewerbsfähigen Betriebskosten: Bei Vollhybriden ist Dacia mittlerweile die viertstärkste Marke in Europa ; sie machen 24,6 % der Dacia Verkäufe aus. Hybrid-Allradantriebe erreichen einen Anteil von 15 % an den Verkäufen von Duster und Bigster, LPG-Modelle kommen auf 39,2 %.
Im dritten Quartal 2026 verkaufte Dacia weltweit 144.175 Fahrzeuge, 12,8 % weniger als im Vorjahreszeitraum, der eine hohe Vergleichsbasis darstellte. Die Entwicklung fiel in eine Phase, in der sich der europäische Markt rasch elektrifiziert und Dacia sich gleichzeitig in einem Übergang seines Produktzyklus befindet. Der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge am europäischen Markt stieg dabei deutlich auf 53,3 %, ein Plus von 10,3 Prozentpunkten.
Mit Blick auf das vierte Quartal wird Dacia von den ersten europäischen Auslieferungen des Sandero HEV, des neuen Spring und des Striker sowie von einem soliden Auftragsbestand profitieren, unterstützt durch eine positive Auftragsentwicklung im September. Mit den neuen Modellen verfügt Dacia über ein vollständig elektrifiziertes Modellangebot. Der in Europa produzierte neue Spring profitiert zudem vom Zugang zu den entsprechenden Förderprogrammen und damit von einem grösseren Absatzpotenzial. Bei den Vollhybriden soll der Striker im C-Segment Bestwerte bei Verbrauch und CO₂-Emissionen bieten. Diese neuen Modelle sollen die positive Dynamik der Marke im Schlussquartal weiter unterstützen.
Alpine – Wachstum in allen Märkten
In den ersten neun Monaten 2026 setzte Alpine seinen Wachstumskurs mit hohem Tempo fort und erreichte weltweit 12.269 Neuzulassungen. Das entspricht einem Plus von 65,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit übertraf die Marke bereits nach neun Monaten das Absatzvolumen des Gesamtjahres 2025. Das Wachstum steht zunehmend auf einer breiten europäischen Basis, mit besonders starken Zuwächsen in Frankreich (+44,7 %), Grossbritannien (+193,5 %), Deutschland (+62,6 %) und Spanien (+91,1 %). Inzwischen entfallen 54,7 % der Verkäufe auf Märkte ausserhalb Frankreichs, 6,5 Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum.
Wesentlicher Wachstumstreiber ist die Alpine A290 mit weltweit 8.618 Neuzulassungen (+54,2 %) und mehr als 10.000 Bestellungen in Europa. Ende September erreichte sie damit einen neuen Bestellrekord. Mit der Alpine A390, die inzwischen auch als GTS erhältlich ist, etabliert sich zunehmend ein zweites Standbein für das Wachstum der elektrischen Modellpalette von Alpine. Seit Jahresbeginn wurden nahezu 1.800 Fahrzeuge zugelassen.
Im dritten Quartal 2026 setzte Alpine einen weiteren Meilenstein: Im September verzeichnete die Marke so viele Bestellungen für Elektrofahrzeuge wie noch nie in einem Monat. Gleichzeitig war es der zweitstärkste Bestellmonat insgesamt. Dies unterstreicht die Dynamik der laufenden Transformation von Alpine und unterstützt das weitere Umsatzwachstum.
Umsatz im dritten Quartal 2026
Der Konzernumsatz belief sich auf 11,596 Milliarden Euro und lag damit 1,5 % über dem dritten Quartal 2025. Bei konstanten Wechselkursen stieg der Konzernumsatz um 1,4 %.
Der Umsatz im Automobilgeschäft erreichte 9,835 Milliarden Euro und lag damit auf dem Niveau des dritten Quartals 2025. Darin enthalten war ein positiver Wechselkurseffekt von 0,2 Prozentpunkten (+14 Mio. Euro), der hauptsächlich auf die Aufwertung des brasilianischen Real und des kolumbianischen Peso zurückzuführen war und teilweise durch die Abwertung der türkischen Lira ausgeglichen wurde. Bei konstanten Wechselkursen ging der Umsatz um 0,2 % zurück. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf folgende Faktoren zurückzuführen:
- Ein negativer Volumeneffekt von -5,9 Prozentpunkten, der hauptsächlich auf den Rückgang der Zulassungen um -6,0 % zurückzuführen ist. Zum 30. September 2026 belief sich der Gesamtbestand an Neufahrzeugen auf 532.000 Fahrzeuge, davon 312.000 Fahrzeuge bei unabhängigen Händlern und 220.000 Fahrzeuge auf Ebene der Group. Die Renault Group erwartet, dass sich der Gesamtbestand zum Jahresende 2026 in Richtung des unteren Endes der Spanne von 525.000 bis 550.000 Fahrzeugen entwickeln wird.
- Ein deutlich positiver Effekt aus Verkäufen an Partner von 4,9 Prozentpunkten, der insbesondere auf folgende Faktoren zurückzuführen ist: - die Entwicklung der Partnerschaft mit Geely in Brasilien, mit dem Hochlauf des Fahrzeugvertriebs sowie dem Produktionsstart im September;
- die seit dem 1. August 2025 erfolgte Einbeziehung von RNAIPL in den Konsolidierungskreis. Diese trug im dritten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal +165 Mio. Euro (+1,7 Prozentpunkte) bei.
- Ein positiver Produktmix-Effekt von 2,3 Prozentpunkten, der hauptsächlich auf den Modellwechsel vom Clio V zum Clio VI, die leichten Nutzfahrzeuge Master und Trafic sowie den Erfolg der Elektrofahrzeuge zurückzuführen ist. Der Clio VI erzielt dabei einen höheren durchschnittlichen Verkaufspreis als der Clio V, liegt jedoch weiterhin unter dem Durchschnitt der Group.
- Ein positiver Preiseffekt von +1,1 Prozentpunkten, da Preiserhöhungen zum Ausgleich von Wechselkurseffekten auf den internationalen Märkten teilweise durch den Preisdruck in Europa kompensiert wurden. Der hohe Anteil hoch ausgestatteter Elektrofahrzeuge mit entsprechendem Batterie-Mix in Verbindung mit dem Antriebsmix zugunsten von Hybridfahrzeugen (HEV) unterstützte im dritten Quartal einen positiven Mix-/Ausstattungseffekt.
- Ein positiver geografischer Mix-Effekt von +0,5 Prozentpunkten, der hauptsächlich auf höhere Verkäufe in Frankreich und Deutschland sowie einen geringeren Absatzanteil in Argentinien im dritten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal zurückzuführen ist.
- Ein negativer „Sonstige“-Effekt von -3,1 Prozentpunkten, der hauptsächlich auf die Normalisierung der Lagerbestände der Retail Renault Group (RRG) nach einem besonders niedrigen Bestandsniveau Ende Juni 2026 zurückzuführen ist. Ende September 2026 lagen die Lagerbestände von RRG wieder auf dem Niveau des Vorjahres.
Mobilize Financial Services (ehemals RCI Bank and Services) erzielte im dritten Quartal 2026 einen Umsatz von 1.761 Mio. Euro, ein Plus von 11,0 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung spiegelt sowohl die höheren Zinssätze als auch das anhaltende Wachstum der durchschnittlichen zinstragenden Aktiva wider, die auf 62,5 Mrd. Euro stiegen (+5,0 % gegenüber dem dritten Quartal 2025).
Finanzausblick für das Gesamtjahr 2026
In einem herausfordernden Umfeld bestätigt die Renault Group ihren Finanzausblick für 2026:
- Operative Marge der Group von rund 5,5 % des Konzernumsatzes. Wie bereits im Rahmen der Halbjahresergebnisse 2026 angekündigt, erwartet die Renault Group im zweiten Halbjahr eine leichte Verbesserung der Marge gegenüber dem ersten Halbjahr. Der übliche saisonale Anstieg dürfte aufgrund höherer Rohstoffkosten und der Inflation jedoch geringer ausfallen als in den Vorjahren.
- Automotive Free Cash Flow von rund 1,0 Mrd. Euro.