Die Dacia Sandriders gewinnen die Rallye Dakar

Die Dacia Sandriders gewinnen die Rallye Dakar
Die Dacia Sandriders haben die 48. Ausgabe der Dakar Rallye gewonnen – die härteste Prüfung für Mensch und Maschine im internationalen Motorsport. Nasser Al-Attiyah und Fabian Lurquin sicherten sich dabei einen denkwürdigen und äusserst beeindruckenden Sieg mit einem Vorsprung von knapp zehn Minuten.
Bereits bei der erst zweiten Teilnahme an dem FIA World Rally-Raid Championship Event hatten die Dacia Sandriders allen Grund zu feiern: Auch die drei weiteren Crews des Teams erreichten am heutigen Nachmittag (Samstag, 17. Januar) das Ziel.

Sébastien Loeb und Édouard Boulanger kehrten als Vierte in das finale Biwak am Ufer des Roten Meeres zurück. Lucas Moraes und Dennis Zenz beendeten ihre erste Dakar Rallye mit dem Team auf Rang sieben. Cristina Gutiérrez und Pablo Moreno belegten Gesamtrang elf, nachdem sie noch als Zwölfte in die letzte Etappe gestartet waren.

Während 13 intensiver und extrem anspruchsvoller Tage über eine Gesamtdistanz von 7'976 Kilometern – davon 4'809 Kilometer gegen die Uhr – feierten die Dacia Sandriders zwei Etappensiege und fielen nur ein einziges Mal aus den Top-3 der Gesamtwertung heraus.

Der Erfolg auf den enorm fordernden Wertungsprüfungen in Saudi-Arabien – eine Mischung aus welligen, steinigen Pisten, Sanddünen, schnellen offenen Passagen und vielem mehr – war nicht nur der Leistung von Fahrerinnen und Fahrer, Beifahrer und dem Dacia Sandrider Fahrzeug zu verdanken, sondern ebenso dem grossen Einsatz, der Hingabe und dem unermüdlichen Engagement aller Teammitglieder, Partner und Zulieferer.

Katrin Adt, CEO Dacia Brand: “Wir haben es geschafft! Was für ein Erfolg, was für ein Abenteuer, was für eine Leistung! Heute ist ein historischer Tag und der stolzeste Moment für die gesamte Marke Dacia, unsere Partner und unsere Kundinnen und Kunden. Dieses Ergebnis ist das Resultat harter Arbeit von unglaublich vielen talentierten Menschen und zeigt, dass der Dacia Sandrider zuverlässig und robust ist. Alle Teammitglieder haben sich dieses Ergebnis verdient und können unglaublich stolz auf das sein, was sie erreicht haben – einen Sieg so früh in Dacias Dakar-Geschichte.“

SO VERLIEF DER LETZTE TAG DER DAKAR RALLYE
Nach ihrem Etappensieg am Freitag auf der vorletzten Prüfung, der sie in unmittelbare Nähe zum Gesamtsieg brachte, gingen Nasser Al-Attiyah und Fabian Lurquin mit einem Vorsprung von 16 Minuten und zwei Sekunden in die letzte Etappe der Dakar Rallye 2026. Diese führte über eine 105 Kilometer lange Wertungsprüfung rund um Yanbu – jenen Ort, an dem die Rallye am 3. Januar mit dem Prolog gestartet war.

Auf Schotterpisten durch bergiges Gelände, bei denen die Organisatoren besonders auf vorsichtiges Kurvenfahren hingewiesen hatten, agierten Al-Attiyah/Lurquin mit äusserster Vorsicht und sicherten sich den Gesamtsieg mit einem Vorsprung von 9 Minuten und 42 Sekunden, obwohl sie nur die 36-schnellste Zeit erzielten.

Für Sébastien Loeb und Édouard Boulanger verlief der letzte Tag hingegen anders. Mit nur 29 Sekunden Rückstand auf das Podium gestartet, war klar, dass sie alles riskieren mussten, wenn sie noch Rang drei erobern wollten. Trotz grosser Anstrengungen verpassten sie den Etappensieg der 13. Etappe um lediglich acht Sekunden und scheiterten letztlich um hauchdünne 37 Sekunden am Podium, das für Loeb das sechste seiner Karriere gewesen wäre. Angesichts mehrerer zeitaufwendiger Verzögerungen im Rallyeverlauf war der vierte Gesamtrang jedoch eine verdiente Belohnung für ihren unermüdlichen Einsatz.

Titelverteidiger Lucas Moraes, der bei dieser Rallye Dakar zum ersten Mal für die Dacia Sandriders und, ebenfalls zum ersten Mal, mit seinem Beifahrer Dennis Zenz startete, ging mit 18 Sekunden Rückstand auf Platz sechs in die letzte Etappe. Nach der 16-schnellsten Zeit – inklusive einer einminütigen Strafzeit wegen Überschreitung des Tempolimits – belegte das Duo Gesamtrang sieben, eine Minute und 48 Sekunden hinter Platz sechs.

Cristina Gutiérrez und Pablo Moreno verbesserten sich dank der zehntbesten Zeit auf der entscheidenden Etappe von Rang zwölf auf Rang elf in der Gesamtwertung.

AL-ATTIYAH FEIERT SECHSTEN SIEG, LURQUIN ERSTMALS GANZ OBEN
Nasser Al-Attiyah hat die Dakar Rallye nun insgesamt sechs Mal gewonnen – darunter drei Siege in Saudi-Arabien, dem Austragungsort seit 2020. Seine früheren Erfolge fuhr er in den Jahren 2011, 2015, 2019, 2022 und 2023 ein.

Für Fabian Lurquin war es der erste Gesamtsieg bei der Dakar Rallye und zugleich der erste Erfolg eines belgischen Beifahrers in der Automobil-Kategorie. Zuvor hatte Lurquin bereits drei Dakar-Podestplätze erzielt: Rang zwei in den Jahren 2022 und 2023 sowie Rang drei im Jahr 2024.

STIMMEN ZUM ERFOLG

TIPHANIE ISNARD, TEAMCHEFIN, DACIA SANDRIDERS
“Wir haben es geschafft – wir gewinnen die Dakar bereits nach unserer ersten vollständigen Saison. Das ist ein fantastisches Ergebnis. Gratulation an alle, die diesen unglaublichen Sieg möglich gemacht haben, insbesondere an Nasser und Fabian, die vom Start bis ins Ziel eine perfekte Leistung gezeigt haben. Dieser Erfolg ist das Resultat aussergewöhnlicher Teamarbeit und grossen Engagements, auf das ich sehr stolz bin. Unzählige Stunden sind in dieses Projekt geflossen, daher ein grosses Dankeschön an das gesamte Team. Dass alle vier Fahrzeuge in den Top 11 ins Ziel kommen, ist beeindruckend und ein Beweis für die grossartige Arbeit unseres Teams. Siege sind nie einfach, aber mit harter Arbeit und Leidenschaft können Träume wahr werden. Auch wenn jetzt eine kurze Pause wichtig ist, hört die Arbeit nicht auf – das Ziel bleibt der Sieg der FIA World Rally-Raid Championship.”

NASSER AL-ATTIYAH (QATAR), FAHRER, DACIA SANDRIDERS
“Diese Dakar mit unserem Team Dacia Sandriders zu gewinnen, ist unglaublich. Ich bin sehr glücklich, die Dakar zum sechsten Mal in meiner Karriere gewonnen zu haben. Danke an Fabian – es freut mich besonders, dass ich ihm helfen konnte, seinen ersten Dakar-Sieg zu holen, den er absolut verdient hat. Die letzte Etappe war sehr knifflig, weil man so vieles im Kopf hat. Aber wir haben es ruhig angehen lassen, zwei Autos vorbeigelassen und sind ihnen gefolgt. Ich fühle mich grossartig. Wir haben sehr hart gearbeitet – Fabian und ich, aber auch das gesamte Team. Ich bin sicher, dass wir nächstes Jahr noch härter arbeiten werden, um drei Dacia Sandriders auf das Podium zu bringen.”

CRISTINA GUTIÉRREZ (SPANIEN), FAHRERIN, DACIA SANDRIDERS
“Wir mussten sehr viel navigieren und manchmal war es schwierig, den richtigen Weg zu finden. Wir sind ohne Risiko gefahren und wollten einfach ins Ziel kommen. Zu sehen, dass Nasser und Fabian gewonnen haben, ist genau das Ergebnis, das dieses Team verdient. Ich bin sehr glücklich für diese Mannschaft und diese Familie. Zwei Jahre extrem harter Arbeit aller Beteiligten stecken in diesem Erfolg – dieser Sieg gehört ihnen. Für uns bin ich sehr zufrieden mit Rang elf nach all den Höhen und Tiefen. Alle vier Autos im Ziel zu sehen, macht mich unglaublich stolz. Jeder hilft hier jedem – das ist eine der grössten Stärken dieses Teams. Diese Werte sind im Leben sehr wichtig, und ich bin stolz, ein Teil davon zu sein.”

SÉBASTIEN LOEB (FRANKREICH), FAHRER, DACIA SANDRIDERS
“Es war keine einfache Dakar. Die Etappen waren sehr schwierig, mit vielen Steinen und kniffligen Passagen. Am Ende belegten wir Platz vier – wenn man sieht, wie viele Autos wirklich konkurrenzfähig waren, ist das kein schlechtes Ergebnis. Natürlich hätten wir uns mehr erhofft, aber ich bin froh, die Rallye beendet und wichtige Punkte gesammelt zu haben. Wir hatten einige Probleme, vor allem viele Reifenschäden. Am Ende ist es, wie es ist – aber es ist ein Sieg für Dacia, und das war das Hauptziel des Teams. Das Team hat eine unglaubliche Rallye gefahren, darauf können wir stolz sein.”

LUCAS MORAES (BRASILIEN), FAHRER, DACIA SANDRIDERS
“Wir haben die Dakar beendet – mein erstes Mal mit den Dacia Sandriders – und ich bin sehr glücklich, Teil dieses Teams zu sein und zu verstehen, wo wir uns noch verbessern können. Insgesamt ist es grossartig, drei Autos in den Top 7 zu haben – ein sehr starkes Ergebnis für das Team. Vielen Dank an das gesamte Dacia Sandriders Team, es ist eine Ehre, hier dabei zu sein. Jetzt müssen wir weiterkämpfen für die Weltmeisterschaft. Nasser ist eine absolute Legende: 50 Etappensiege und nun sechs Dakar-Titel. Er kommt dem G.O.A.T. immer näher, es ist unglaublich, das mitzuerleben.“

FABIAN LURQUIN (BELGIEN), CO-PILOT, DACIA SANDRIDERS
“Das war nicht unsere beste Etappe – vielleicht waren wir beide etwas von den Emotionen überwältigt, und die Navigation war am Anfang nicht optimal. Danach haben wir uns beruhigt und etwa fünf Minuten verloren. Aber wir hatten immer noch fünf Minuten Vorsprung, also haben wir gesagt: ruhig bleiben und sicher ins Ziel fahren. Erleichterung pur – es ist unwirklich. Ich träume seit 22 Jahren von diesem Moment und arbeite seit 22 Jahren darauf hin. Meine ganze Familie ist seit jeher im Motorsport, daher nehme ich jetzt einen wunderbaren Pokal mit nach Hause. Ich bin stolz, aber vor allem glücklich, so viele Menschen glücklich zu machen, die mich unterstützt haben. Ich stand bei der Dakar schon drei Mal auf dem Podium, aber nie ganz oben. Ich würde zehn zweite Plätze jederzeit gegen einen ersten eintauschen.”

DAKAR RALLYE – ETAPPE 13 (INOFFIZIELLE ERGEBNISSE)

Yanbu-Yanbu
Wertungsprüfung: 105km Verbindungsetappe: 33km Gesamtdistanz: 138km

2. Sébastien Loeb (FRA)/Édouard Boulanger (FRA), 46m22s
10. Cristina Gutiérrez (ESP)/Pablo Moreno (ESP), 48m27s
16. Lucas Moraes (BRA)/Dennis Zenz (GER), 49m17s
36. Nasser Al-Attiyah (QAT)/Fabian Lurquin (BEL), 55m02s

DAKAR RALLYE – VORLÄUFIGE GESAMTWERTUNG (ULTIMATE) NACH ETAPPE 13

1. Nasser Al-Attiyah (QAT)/Fabian Lurquin (BEL), 48h56m53s
4. Sébastien Loeb (FRA)/Édouard Boulanger (FRA), +15m10s
7. Lucas Moraes (BRA)/Dennis Zenz (GER), +47m50s
11. Cristina Gutiérrez (ESP)/Pablo Moreno (ESP), +1h29m49s

DAKAR RALLYE – DIE WICHTIGSTEN ZAHLEN
6: Nasser Al-Attiyah gewinnt die Dakar Rallye zum sechsten Mal
1: Der Sieg bei der 48. Dakar Rallye ist der erste für Beifahrer Fabian Lurquin
4: Die Dacia Sandriders feiern ihren vierten Sieg in der W2RC
11: Alle vier Crews der Dacia Sandriders beenden die Rallye in den Top 11
50: Al-Attiyah stellt mit insgesamt 50 Etappensiegen den Dakar-Rekord von Stéphane Peterhansel und Ari Vatanen ein
7'976: Kilometer Gesamtstrecke für jede der vier Crews, davon 4'809 Kilometer auf Zeit
13: Die 48. Dakar Rallye umfasste 13 Etappen vom 4. bis 17. Januar, inklusive Prolog am 3. Januar und Ruhetag am 10. Januar

WEITERE INFORMATIONEN
Alle Medieninformationen zu den Dacia Sandriders, inklusive Zusammenfassung der Schlüsselmomente und Pressemitteilungen, sind über den Sportity-Medienkanal abrufbar. Passwort: THEDACIASANDRIDERSMEDIA2026

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https://media.thesandriders.com
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WAS KOMMT ALS NÄCHSTES?
Die zweite Runde der FIA World Rally-Raid Championship 2026 findet vom 17. bis 22. März bei der Rallye-Raid Portugal statt.
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