Die Renault Group läutet mit futuREady den Beginn einer neuen strategischen Ära ein

Die Renault Group läutet mit futuREady den Beginn einer neuen strategischen Ära ein
  • Die Renault Group schaltet einen Gang höher und verwandelt die Erfolgsgeschichte des vorangegangenen Renaulution-Plans in ein Erfolgssystem, das nachhaltig und global ausgelegt ist.
  • Mit dem neuen Strategieplan futuREady will der Konzern seine Wachstumsdynamik sichern und sich als europäischer Massstab unter den Automobilherstellern etablieren.
  • futuREady fokussiert sich auf die neue Produktoffensive und das Kundenerlebnis, auf technologische Innovation und operative Exzellenz. Gleichzeitig basiert er auf einem starken Engagement gegenüber Mitarbeitenden, Lieferanten, Handelsnetzwerken und Partnern.
  • Das Produkt steht weiterhin klar im Mittelpunkt dieser Strategie. Die Renault Group bringt 36 neue Modelle bis 2030 auf den Markt und beschleunigt dabei sowohl die Elektrifizierung als auch die Erweiterung ihres internationalen Angebots.
  • Mittelfristig strebt die Renault Group robuste und widerstandsfähige Finanz­ergebnisse an – mit einer operativen Konzernmarge zwischen 5 und 7 Prozent des Umsatzes sowie einem durchschnittlichen jährlichen Free Cashflow im Automobilgeschäft von mindestens 1,5 Milliarden Euro.

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“futuREady, unser neuer Strategieplan, ist ein entscheidender Schritt für die Zukunft der Renault Group. In einem Umfeld, das zunehmend wettbewerbsintensiv ist, können wir auf eine starke Basis bauen: unsere Marken, unsere Produkte und unsere finanziellen Ergebnisse.

Seit meinem Amtsantritt als CEO im vergangenen Juli arbeiten wir weltweit mit dem gesamten Team daran, einen Plan zu entwickeln, der den Konzern – ungeachtet der bevorstehenden Herausforderungen – auf einen Kurs robusten und nachhaltigen Wachstums bringt. Neun Monate später erfüllt es mich mit grossem Stolz, was wir gemeinsam erreicht haben und nun in unserer futuREady-Vision festgehalten haben.

Der Plan stützt sich auf vier Säulen.

Erstens: Wachstum und Produkte. Bis 2030 wollen wir 36 neue Modelle auf den Markt bringen und das Kundenerlebnis über den gesamten Lebenszyklus unserer Fahrzeuge hinweg grundlegend weiterentwickeln.

Zweitens: Wir beschleunigen unsere technologischen Entwicklungsfahrpläne in allen Schlüsselbereichen. Darüber hinaus setzen wir uns ehrgeizige Ziele für die operative Leistung – mit einem breiten, konsequenten Einsatz von künstlicher Intelligenz.

Und schliesslich werden wir diesen Plan gemeinsam umsetzen – so wie wir es seit über 127 Jahren tun. Damit meine ich in erster Linie unsere Mitarbeitenden, aber ebenso unsere Händler, Partner und Zulieferer.

Gemeinsam werden wir mit futuREady zeigen, dass wir langfristig bestehen – und wir werden zum Benchmark der europäischen Automobilindustrie auf der globalen Bühne werden“
, sagt François Provost, CEO der Renault Group.

Von einer Erfolgsgeschichte zu einem Erfolgssystem
In einem globalen Umfeld zunehmender Unbeständigkeit und wachsender Konkurrenz baut die Renault Group auf eine starke Basis, um in den nächsten Zyklus einzutreten. Renaulution, der 2021 gestartete Strategieplan, hat den Konzern wieder in die Spitzengruppe der europäischen Automobilhersteller geführt – dank:

  • einer klaren, sich ergänzenden Markenpositionierung;
  • einer konsequent wertorientierten Strategie, getragen von einem ambitionierten Programm zur Produkterneuerung: 32 Modelllancierungen in fünf Jahren, von Fahrzeugen, die als besonders begehrenswert gelten.

Mit futuREady will die Renault Group nun zum europäischen Referenzhersteller auf globaler Ebene werden und stützt sich dabei auf vier zentrale Säulen: „growth ready“, „tech ready“, „excellence ready“ und „trust ready“.

Um dies zu erreichen, stärkt der Konzern sein solides Fundament in Europa, nutzt seine Plattformen, um seine Wettbewerbsfähigkeit weiter zu schärfen und Produkte zu entwickeln, die noch genauer auf die Erwartungen der Kundinnen und Kunden abgestimmt sind. Darüber hinaus erhöht er das Tempo in seinen strategischen Wachstumsregionen – Indien, Südamerika und Südkorea –, die allesamt wesentlich zu seiner Expansion beitragen werden.

„Europas Referenzhersteller zu werden heisst, den Anspruch zu formulieren, in Europa Produkte zu entwickeln und zu fertigen, die in puncto Attraktivität, Technologie und Wettbewerbsfähigkeit Massstäbe setzen.

In einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld bedeutet dies, Leistung und Innovation mit Widerstandskraft und nachhaltiger Stärke zu verbinden. Genau darum geht es bei futuREady.

Wir bei der Renault Group wissen, woher wir kommen. Und heute wissen wir auch genau, wohin wir wollen – wie wir dorthin gelangen und mit wem. All das verfolgen wir mit einem Ziel: unsere Kundinnen und Kunden noch besser zu bedienen, indem wir ihnen saubere, erschwingliche und auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Mobilität bieten – getragen von der Stärke unserer Marken und unserer Fahrzeuge“
, sagt François Provost, CEO der Renault Group.

Der Strategieplan futuREady: Vier Grundpfeiler für nachhaltiges Wachstum

✓ Growth ready: Produktoffensive fortsetzen und aus Kundenerlebnis fokussieren

Die Renault Group verfolgt das Ziel, ihre zweite grosse Produktoffensive erfolgreich zu gestalten – mit 22 neuen Modellen in Europa, davon 16 vollelektrisch, sowie 14 weiteren Modellen auf internationalen Märkten.

Renault:

Die Marke Renault wird ihr Wachstum über drei zentrale Hebel beschleunigen:

  • Stärkung des Markenpotenzials in Europa durch 12 neue Modelleinführungen.
  • Breite Elektrifizierung der Modellpalette: Fortführung der Hybridtechnologie in Europa über 2030 hinaus, Ausbau der Hybridangebote auf internationalen Märkten sowie Erweiterung des vollelektrischen Portfolios durch eine neue Plattform.
  • Intensivierung der internationalen Offensive mit 14 neuen Modellen.

Bis 2030 strebt die Marke:

  • über 2 Millionen verkaufte Fahrzeuge pro Jahr an, davon die Hälfte ausserhalb Europas.
  • 100 % elektrifizierte Verkäufe in Europa und 50 % elektrifizierte Verkäufe ausserhalb Europas.

Dacia:

Dacia wird seinen Aufwärtstrend fortsetzen – mit denselben Grundprinzipien und derselben klaren Philosophie:

  • Bereitstellung des wettbewerbsfähigsten Angebots auf Basis von Preis, Kosten und Kundennutzen.
  • Beschleunigung der Elektrifizierung, um bis 2030 davon zwei Drittel der Verkäufe zu erreichen.
  • Fortsetzung der Offensive im C Segment, das bis 2030 ein Drittel des Absatzes ausmachen soll .
  • Ausbau der ausgewiesenen Kompetenz bei Allradantrieben, der gruppenweiten E Tech Hybridtechnologie sowie der führenden Position bei LPG Fahrzeugen.
  • Bis 2030 wird die Marke konsequent auf elektrische Mobilität umgestellt haben und die Zahl der Elektromodelle im Portfolio von einem auf vier erhöhen.

Alpine:

Alpine wird seine Wachstumsstrategie wie folgt vorantreiben:

  • Markteinführung der nächsten Generation der ikonischen A110, basierend auf der Alpine Performance Platform (APP).
  • Gewinnung neuer Kundengruppen durch die Modelle A290 und A390.
  • Ausbau exklusiver und individualisierter Angebote – etwa durch limitierte Serien wie der A110 R Ultime.

Das Kundenerlebnis wird eine zentrale Rolle in der Strategie der drei Marken spielen – sowohl im Rahmen der Produktoffensive als auch über den gesamten Lebenszyklus der Fahrzeuge hinweg. Es wird zu einem entscheidenden Hebel für Differenzierung und langfristige Kundenbindung.

Jede Phase im Leben eines Fahrzeugs muss für unsere Kundinnen und Kunden einen klaren Mehrwert bieten – und zugleich eine Quelle der Erlösoptimierung für den Konzern und sein Händlernetz sein: von Neuwagen über Service und Gebrauchtwagen bis hin zu Finanzierungen über unsere Tochter MFS – Mobilize Financial Services – sowie Energielösungen.

Unser Anspruch ist es, das volle Potenzial der zweiten und dritten Lebensphase der Fahrzeuge auszuschöpfen und bis 2030 eine Kundenbindungsrate von 80% über einen Zehnjahreszyklus zu erreichen sowie unsere Marken unter den drei besten im Hinblick auf die Kundenzufriedenheit zu positionieren.

Die mit diesem Ansatz verbundene technologische Transformation zielt ebenfalls darauf ab, unser Vertriebssystem zu modernisieren. Dazu gehört insbesondere die Einführung eines Programms namens Software Defined Retail, das auf der Digitalisierung der Vertriebsprozesse und auf dem digitalen Zwilling des Fahrzeugs basiert. Es soll die Effizienz steigern und eine Kostenreduktion um 20 % ermöglichen.

✓ Tech ready: Technologie als Motor für Wachstum und technische wie wirtschaftliche Spitzenleistung

Elektrifizierung, Software, digitale Technologien und Plattformen sind die zentralen technologischen Treiber, die es dem Konzern ermöglichen werden, mit den besten Automobilherstellern weltweit mitzuhalten.

Ingenieurskompetenz spielt dabei eine Schlüsselrolle: In diesem Bereich nutzt der Konzern seine starken internen Fähigkeiten ebenso wie die enge Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten, um diese Technologien konsequent weiterzuentwickeln.

Erste Priorität ist es, die nächsten Generationen elektrischer C-Segment-Fahrzeuge vorzubereiten – mit dem Ziel, höchste Effizienzstandards zu erreichen und damit das bestmögliche Verhältnis aus Reichweite und Kosten zu bieten. Dafür wird die Renault Group auf ihre neue elektrische Plattform RGEV Medium 2.0 zurückgreifen.

  • Mit einer 800 Volt Elektroarchitektur, die bis 2030 superschnelles Laden in nur zehn Minuten ermöglicht, wird diese modulare Plattform ein breites Spektrum an Modellen vom B+ bis zum D Segment aufnehmen können. Sie ist zudem so vielseitig ausgelegt, dass sie alle Karosserieformen unterstützt – Limousine, SUV und MPV (Multi Purpose Vehikel).
  • Bei der Energieintegration wird die Batterie über eine maximale Füllrate von 70 Prozent verfügen und in einer Cell to Body Architektur ausgeführt sein – mit 20 Prozent weniger Bauteilen sowie Kompatibilität zu Pouch , prismatischen und Blade Zellen. Die Reichweite wird zu den besten am Markt gehören: bis zu 750 Kilometern WLTP Reichweite in der reinen Elektroversion und bis zu 1.400 Kilomietern mit Range Extender – bei Emissionen von unter 25 g CO₂ pro Kilometer.
  • Mit der zentralisierten Software Defined Vehicle (SDV) Architektur werden künftig 90 Prozent der Fahrzeugfunktionen per FOTA (Firmware Over The Air) aktualisiert – und damit die Implementierungszeiten halbiert. Zudem wird es das erste carOS sein, das gemeinsam mit dem Partner Google auf Basis von Android entwickelt wurde. Der nächste Schritt ist die Weiterentwicklung des SDV zum Artificial Intelligence Defined Vehicle (AIDV), das Infotainment, Fahrerassistenzsysteme (ADAS) und Fahrwerk intelligent steuern kann – und damit den Weg zum intelligenten Fahrzeug ebnet.

Diese neue Plattform wird überwiegend in Frankreich entwickelt und die Kosten gegenüber der aktuellen Elektrofahrzeuggeneration um -40 % senken.

Während die künftigen C Segment Modelle auf Basis der RGEV Medium 2.0 Plattform sowie der neue Trafic E Tech electric mit dieser zentralisierten SDV Architektur ausgestattet sein werden, setzt die Renault Group parallel weiterhin auf ihre bewährte elektrische und elektronische Domain Control-Architektur, bei der Fahrzeugfunktionen nach Domänen wie Fahrassistenzsysteme (ADAS) oder Cockpit gebündelt werden.

In den kommenden Jahren werden wir diese Architektur weiter optimieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken – sie hat sich im Einsatz umfassend bewährt und bietet ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Gleichzeitig wird der Konzern seine doppelte Kompetenz in Elektro- und Hybridfahrzeugen weiter ausbauen.

Bei den elektrischen Antriebssträngen wird die Batterie auf zwei unterschiedliche Zellchemien setzen, um den verschiedenen Kundenanforderungen gerecht zu werden:

  • Eine Batteriezellchemie mit hoher Energiedichte für Modelle mit hoher Leistung und/oder sehr grosser Reichweite. Fahrzeuge mit dieser Batterietechnologie werden ab 2028 schrittweise auf eine 800 Volt Architektur umgestellt, um – abhängig von der bis 2030 verfügbaren Kapazität des europäischen Ladenetzes – Schnellladezeiten von bis zu 10 Minuten zu erreichen.
  • Eine ‚kosteneffiziente‘ Zellchemie für Kleinwagen und Varianten mit Standard Reichweite. Fahrzeuge der Segmente A und B werden weiterhin auf 400 Volt Architektur basieren und im Jahr 2030 eine Ladezeit von rund 20 Minuten erreichen. Bemerkenswert ist, dass die RGEV Medium 2.0 Plattform auch mit dieser ‚preisgünstigen‘ Chemie grössere Reichweiten ermöglichen kann – ohne Einbussen bei der Ladezeit. Möglich wird dies durch ihre native 800 Volt Architektur, die ultraschnelles Laden in nur zehn Minuten erlaubt.
  • Das zentrale Element des elektrischen Antriebsstrangs ist der Elektromotor.
  • Der Konzern plant die Entwicklung eines Elektromotors der dritten Generation (ohne seltene Erden) mit gewickeltem Rotor (EESM) . Mit einem Wirkungsgrad von 93 Prozent auf der Autobahn und 25 Prozent mehr Leistung wird dieser 275 PS Motor vollständig im eigenen Haus entwickelt und gefertigt – und sowohl in Front als auch in Heckantriebsvarianten verfügbar sein.
  • In Kombination mit innovativer, skalierbarer ‚7 in 1‘ Leistungselektronik wird der neue Motor zudem 20 Prozent kostengünstiger sein als die vorherige Generation.
  • Alle Technologien werden in Europa für europäische Märkte entwickelt.

Bei Hybridfahrzeugen (HEV) wird die Renault Group ihre E Tech Technologie auch über 2030 hinaus ausbauen – unter anderem mit neuen Varianten unter 150 PS Leistung. Zudem wird diese Technologie künftig verstärkt ausserhalb Europas eingeführt, wobei die Kosten deutlich gesenkt werden.

  • Um sich für die Zukunft zu rüsten, wird der Konzern die Integration neuer Technologien in Schlüsselbereichen deutlich vorantreiben – etwa im intelligenten Cockpit und Fahrwerk, bei neuen Batteriezellchemien, Radnabenmotoren, Leistungselektronik, Software und elektronischen Architekturen. Dieser technologische Fortschritt stützt sich sowohl auf die starke unternehmensinterne Kompetenz als auch auf strategische Partnerschaften. Zudem wird die Renault Group weiterhin die Expertise ihres internationalen Netzwerks in ihren Forschungs- und Entwicklungszentren nutzen, um Innovationen gezielt zu fördern und sie in echte Durchbrüche zu verwandeln.

✓ Excellence ready: Resilienz stärken und operative Exzellenz aufbauen

In einem zunehmend unbeständigen Umfeld verfolgt die Renault Group den Anspruch, in puncto Innovation, Kosten und Geschwindigkeit mit chinesischen Fahrzeugherstellern gleichzuziehen. Das bedeutet vor allem deutlich schnellere Produktentwicklungen – mit einem Entwicklungszyklus von nur zwei Jahren. Alle neuen Projekte des Konzerns werden inzwischen konsequent mit diesem Ziel vorangetrieben.

In der Produktion wird das Unternehmen sein Betriebsmodell weiter stärken – ein Modell, das schon heute zu den effizientesten weltweit zählt.

  • Die Renault Group wird die Nutzung der Daten aus ihrem industriellen Metaverse maximieren, dem digitalen Zwilling aller Werke. Damit lassen sich sämtliche Produktionsschritte sowie mögliche Störungen weltweit und in Echtzeit überwachen.
  • Zudem wird sie durchschnittlich 30 Prozent weniger Bauteile pro Fahrzeug einsetzen und x350 humanoide Roboter der neuen Generation einführen, die schwere oder geringwertige Tätigkeiten übernehmen. Dank künstlicher Intelligenz (KI) strebt die Renault Group an, die Produktionspausen in den Werken zu halbieren und den Energieverbrauch um 25 Prozent zu senken – insgesamt soll dies zu einer Reduzierung der Produktionskosten um 20 Prozent führen.

Im Bereich Qualität setzt die Renault Group auf durchgängige, KI gestützte Überwachung aller kritischen Fertigungsschritte – insgesamt über 1‘000 Prüfpunkte. Mit vollständiger Rückverfolgbarkeit, einer deutlich beschleunigten Reaktion auf Warnmeldungen aus dem Vertriebsnetz und der Möglichkeit, Fahrzeuge in nahezu allen Fällen per Fernzugriff zu aktualisieren, schafft der Konzern die Voraussetzungen, nochmals die Zahl der Vorfälle bereits im ersten Nutzungsjahr zu halbieren und die Kundenreklamationen innerhalb von fünf Jahren um den Faktor drei zu reduzieren.

Ein weiteres Feld im Bereich Spitzenleistung des Konzerns ist die Lieferkette. Mit seinen drei digitalen Kontrollzentralen kann er sämtliche potenziellen Risiken entlang aller Warenströme – in den Werken, bei Zulieferern über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, im Vertriebsnetz oder beim Kunden – in Echtzeit überwachen. So wird die Geschäftskontinuität sichergestellt und die gesamte Logistik optimiert, mit dem Ziel, die Logistikkosten um 30 Prozent zu senken.

Agil, widerstandsfähig und noch effizienter macht die Renault Group operative Spitzenleistung im gesamten Unternehmen zu gelebtem Alltag – mit einem klaren, langfristigen Bekenntnis zu ihren Kundinnen und Kunden.

Der Konzern wird sich auf eine konsequente Leistungsorientierung in der Steuerung der variablen Kosten konzentrieren und bei den Fixkosten strikte Disziplin wahren, mit einem starken Fokus auf Produktivität.

Diese operative Strenge, die auf allen Ebenen greift, wird es ermöglichen, die variablen Stückkosten (COGS) pro Fahrzeug im Durchschnitt um rund 400 Euro pro Jahr zu senken, die Anfangsinvestitionen um bis zu 40 Prozent zu reduzieren und die Gemeinkosten mittelfristig stabil zu halten.

So wird die Renault Group eine stabile Cash Fixkostenbasis aufrechterhalten, was eine vorsichtige Steuerung des Break-even Punkts ermöglicht. Forschung und Entwicklung, Investitionen (Capex) und Vorlaufkosten bei Zulieferern bleiben dabei unter 8 Prozent des Konzernumsatzes.

✓ Trust ready: unser Engagement gegenüber allen Stakeholdern weiter festigen

Für seine fast 100‘000 Beschäftigten setzt die Renault Group langfristig auf Qualifizierung und gezielte Unterstützung, um die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeitenden in einer sich ständig wandelnden Welt zu stärken. Die 9‘000 Führungskräfte des Konzerns bilden dabei das Herzstück dieser Strategie. Sie erhalten umfassende Unterstützung, um ihre Verantwortung in einer immer komplexeren Umgebung noch wirkungsvoller wahrnehmen zu können.

Gemeinsam mit ihren Zulieferern möchte die Renault Group einen echten Partnerschaftsgeist entwickeln. Diese neue Form der Zusammenarbeit ermöglicht es, bei strategisch wichtigen Komponenten und Technologien langfristig auf Vertrauen und Transparenz zu setzen. Die Lieferanten werden von Beginn an in die Projekte eingebunden – und so gezielt in Innovation, schnelle Entwicklungsprozesse und Kostensenkungen einbezogen.

Mit 9‘000 Standorten weltweit und über 30 Millionen Transaktionen pro Jahr ist das Vertriebsnetz der wichtigste Kontaktpunkt zu den Kundinnen und Kunden – und damit zentral für ihre Zufriedenheit mit der Renault Group. Es spielt eine Schlüsselrolle in der Transformation hin zu einem Geschäftsmodell, das über den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs hinweg echten Mehrwert schafft.

Digitale Technologien und künstliche Intelligenz werden das Kundenerlebnis grundlegend verändern und dem Vertriebsnetz ermöglichen, sich noch stärker auf exzellenten Service zu konzentrieren.

Schliesslich stärkt die Renault Group weiter ihre anerkannte Partnerschaftskompetenz, die sie durch die strategische Allianz mit Nissan und Mitsubishi Motors aufgebaut hat. In Europa wird der Konzern seine vollständige industrielle und technologische Unabhängigkeit bewahren und bleibt offen dafür, Fahrzeuge für andere Hersteller zu produzieren – gestützt auf sein Know how und seine Kapazitäten.

International setzt die Renault Group weiterhin auf gezielte Partnerschaften, um ihr Wachstum gezielt zu beschleunigen

  • In Europa ziehen die wettbewerbsfähigen Technologien und industriellen Kapazitäten des Konzerns bereits Nissan, Mitsubishi Motors, Volvo Group (Renault Trucks) und nun auch Ford Motors an.
  • International wird Indien zu einem echten Produktions und Lieferzentrum heranwachsen, das sowohl den lokalen Markt als auch globale Märkte bedient – insbesondere durch die Fertigung eines vollständigen Nissan Modellportfolios. In Südkorea und Südamerika wird der Konzern seine Partnerschaft mit Geely weiter stärken.
  • Insgesamt wird der Konzern bis 2030 über 300‘000 Fahrzeuge für diese fünf Hersteller auf drei Kontinenten produzieren.
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