Renault Group legt Finanzergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor: Starkes Wachstumsmomentum mit einem Umsatz von 12,5 Milliarden Euro, ein Plus von 7,3 %

Renault Group legt Finanzergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor: Starkes Wachstumsmomentum mit einem Umsatz von 12,5 Milliarden Euro, ein Plus von 7,3 %
Die Renault Group hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 ein starkes Umsatzplus erzielt, angetrieben von den Bereichen Automotive und Mobilize Financial Services (MFS):
  • Konzernumsatz von 12,53 Milliarden Euro, plus 7,3 Prozent bzw. plus 8,8 Prozent bei konstanten Wechselkursen gegenüber dem ersten Quartal 2025.
  • Umsatz im Bereich Automotive von 10,807 Milliarden Euro, plus 6,5 Prozent bzw. plus 8 Prozent bei konstanten Wechselkursen gegenüber dem ersten Quartal 2025
  • Umsatz im Bereich MFS von 1,723 Milliarden Euro, plus 13 Prozent bzw. plus 14,1 Prozent bei konstanten Wechselkursen gegenüber dem ersten Quartal 2025
Fahrzeugabsatz der Renault Group im ersten Quartal 2026 bei 546.183 Einheiten, ein Rückgang gegenüber dem ersten Quartal 2025 von 3,3% Prozent, aufgrund einmaliger Faktoren bei Dacia, während die Verkaufszahlen von Renault und Alpine gestiegen sind
  • Die Marke Renault verzeichnete im Vergleich zum ersten Quartal 2025 ein Absatzplus von 2,2 Prozent auf 397.602 Einheiten, was auf das Wachstum bei den Elektrofahrzeugen und die volle Verfügbarkeit der Nutzfahrzeugpalette zurückzuführen ist (+15,1% in Europa ). Renault hat in Europa einen Platz gutgemacht und belegt nun Platz 2 der Markenrangliste (Pkw + LCV).
  • Die Verkäufe von Dacia sind im Vergleich zum ersten Quartal 2025 um 16,3 Prozent auf 145.335 Einheiten zurückgegangen, was auf extreme Wetterbedingungen zurückzuführen ist, die zu Störungen in Logistik und Produktion führten und den Verlust von mehreren tausend Einheiten zur Folge hatten. Im März begann sich der Absatz zu erholen, mit einem Plus von 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Darüber hinaus profitiert Dacia von einem starken Auftragsbestand, der durch ein im Wachstum des Auftragseingangs im zweistelligen Prozentbereich seit Jahresbeginn getragen wird.
  • Die Verkäufe von Alpine sind um 54,7 Prozent gestiegen, was im Wesentlichen auf die A290 zurückzuführen ist.

Die Renault Group hält weiterhin an ihrer Vertriebsstrategie fest, mit einem Privatmarktanteil von 57,7 Prozent am Gesamtabsatz – 15,7 Prozentpunkte über dem Marktdurchschnitt – und einem Anteil des C-Segments und höher von 32,8 Prozent am Gesamtabsatz (4 Prozentpunkte mehr gegenüber dem ersten Quartal 2025). Dank eines ganzheitlichen Ansatzes in der Vertriebspolitik konnte die Renault Group Restwerte erzielen, die deutlich über denen des Wettbewerbs lagen (4 bis 13 Prozentpunkte über dem Marktdurchschnitt).

Die Elektrifizierung der Renault Group setzt ihren Aufwärtstrend in Europa fort: Im ersten Quartal 2026 stieg der Absatz elektrifizierter Fahrzeuge im Vergleich zum ersten Quartal 2025 um 12 Prozent, und ihr Anteil am Gesamtabsatz stieg um 9,1 Prozentpunkte auf 52,3 Prozent des Konzernabsatzes:
  • Die Elektrofahrzeugverkäufe stiegen um 20,9 Prozent und machten 17 Prozent des Konzernabsatzes aus (4 Prozentpunkte mehr gegenüber dem ersten Quartal 2025), dank des Renault 5 E-Tech elektrisch (Stromverbrauch kombiniert (kWh/100 km): 15,2 – 14,8; CO2-Emission kombiniert (g/km): 0; CO2-Klasse: A), des Renault 4 E-Tech elektrisch (Stromverbrauch kombiniert (kWh/100 km): 15,1-14,7; CO2-Emission kombiniert (g/km): 0; CO2-Klasse: A) und des Scenic E-Tech elektrisch (Stromverbrauch kombiniert (kWh/100 km): 17,5-16,6; CO2-Emission kombiniert (g/km): 0; CO2-Klasse: A), aber auch des Dacia Spring (Stromverbrauch kombiniert (kWh/100 km): 12,7-12,4; CO2-Emission kombiniert (g/km): 0; CO2-Klasse: A) und der Alpine A290 (Stromverbrauch kombiniert (kWh/100 km): 16,5-15,8; CO2-Emission kombiniert (g/km): 0; CO2-Klasse: A).
  • Die Hybridfahrzeuge stellten im ersten Quartal 2026 35,3 Prozent des Konzernumsatzes (+ 5,1 Prozentpunkte gegenüber dem 1. Quartal 2025), was in erster Linie auf Dacia (+ 48,8 Prozent des Hybridfahrzeugabsatzes) zurückzuführen ist, dank des Erfolgs von Duster und Bigster.

Der starke Auftragsbestand in Europa von 2 Monaten Vorlauf (gegenüber 1,5 Monaten Ende Dezember 2025) wurde durch ein zweistelliges Wachstum des Auftragseingangs seit Jahresbeginn beflügelt. Dieses Wachstum wurde durch die neuen Produkte und Antriebsvarianten des Konzerns getragen, mit einer deutlichen Beschleunigung bei den Elektrofahrzeugen.

In einem schwierigen Umfeld bestätigt die Renault Group ihre Finanzprognose für 2026:
  • Eine operative Konzern-Marge von rund 5,5 Prozent des Umsatzes, wobei die operative Marge im zweiten Halbjahr gemäss den üblichen saisonalen Mustern höher ausfallen wird als im ersten Halbjahr - entsprechend den üblichen saisonalen Mustern.
  • Free Cashflow im Bereich Automotive von rund 1,0 Milliarden Euro

Kostensenkungen bleiben eine zentrale Priorität für 2026 und darüber hinaus. Der Konzern ergreift zusätzliche Massnahmen, um die potenziellen Auswirkungen der Krise im Nahen Osten auf Rohstoff-, Energie- und Logistikkosten abzufedern.

Die Renault Group setzt 2026 ihre Produktoffensive fort:
  • Erneuerung und Erweiterung des Angebots an Verbrenner- und Elektrofahrzeugen in Europa, unter anderem mit: dem neuen Renault Clio, dem Renault Twingo E-Tech elektrisch (Stromverbrauch kombiniert (kWh/100 km): 12,7; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 0; CO2-Klasse: A), einem neuen Elektrofahrzeug von Dacia im A-Segment, dem Dacia Striker und der Alpine A390 (Stromverbrauch kombiniert (kWh/100 km): 20,7-18,9; CO2-Emission kombiniert (g/km): 0; CO2-Klasse: A).
  • Ausserhalb Europas: Der Renault Boreal wird seine Expansion in Lateinamerika und der Türkei fortsetzen, der Renault Duster in Indien, der Renault Filante in Südkorea und auf Überseemärkten sowie ein neuer Renault Pick-up in Lateinamerika.

„Trotz eines schwierigen Jahresauftakts bei den Zulassungen aufgrund einmaliger Faktoren bei Dacia profitieren wir im ersten Quartal 2026 bei allen unseren Marken von einer robusten Produktdynamik, sowohl bei Pkw als auch bei leichten Nutzfahrzeugen“, sagte Duncan Minto, Chief Financial Officer der Renault Group. „Sowohl die Elektrofahrzeuge als auch die Hybridfahrzeuge liefern eine starke Performance. Diese positive Dynamik wird durch einen zweistelligen Auftragseingang seit Jahresbeginn untermauert. Wir bekräftigen unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2026, wobei die operative Marge im zweiten Halbjahr gemäss den üblichen saisonalen Mustern höher ausfallen wird als im ersten Halbjahr.“

ABSATZERGEBNISSE

Renault
Im ersten Quartal 2026 hat die Marke Renault weltweit 397.602 Fahrzeuge verkauft, was einem Anstieg von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Diese Ergebnisse bestätigen die Produktstrategie von Renault, die Wirksamkeit seiner Elektrifizierungsstrategie sowie den disziplinierten Vertriebsansatz und stärken das Vertrauen der Kundinnen und Kunden in die Marke.

In Europa verzeichnete Renault einen Absatz von 255,200 Einheiten, was im Einklang mit der allgemeinen Marktentwicklung einem Anstieg von 3,8 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2025 entspricht.

Der Anteil der elektrifizierten Fahrzeuge am Pkw-Gesamtabsatz von Renault in Europa lag bei über 65 Prozent. Im Bereich der Elektrofahrzeuge steigerte die Marke ihren Absatz im ersten Quartal 2026 um mehr als 40 Prozent, angetrieben durch den anhaltenden Erfolg des Renault 5 E-Tech elektrisch, der in den meisten europäischen Märkten die Nummer 1 unter den B-Segment-Elektrofahrzeugen ist, sowie durch den schrittweisen Hochlauf des Renault 4 E-Tech elektrisch und die solide Absatz-Performance des Scenic E-Tech elektrisch. Auch die Full Hybrid E-Tech Antriebe zeigten bei den Renault Kernmodellen weiterhin eine starke Leistung und machten mehr als 40 Prozent des Pkw-Absatzes aus. Dies bestätigt ihre Schlüsselrolle innerhalb der ausgewogenen Elektrifizierungsstrategie der Marke, die mit der kürzlich erfolgten Markteinführung des Twingo E-Tech elektrisch und des Clio Full Hybrid E-Tech fortgesetzt wird.

Renault legt weiterhin den Schwerpunkt auf Verkaufsqualität und Werterhalt. Die Marke hat ihr Geschäft im Bereich der Kurzzeitvermietung reduziert und verzeichnete auf dem Privatmarkt ein Wachstum von 8,5 Prozent, trotz ungünstiger Marktmix-Effekte in bestimmten Ländern. Die höheren Segmente leisteten einen starken Beitrag zur Performance von Renault. So machte das C/D-Segment 36,5 Prozent des Absatzes aus, unterstützt durch eine erneuerte und attraktive Modellpalette, die im ersten Quartal 2026 ein Wachstum von 2 Prozent bei den Pkw-Verkäufen erzielte (mit Symbioz, Austral, Rafale, Espace, Megane und Scenic).

Bei den leichten Nutzfahrzeugen bestätigte Renault nach einem Übergangsjahr 2025 eine deutliche Rückkehr zum Wachstumskurs. Der Absatz von leichten Nutzfahrzeugen stieg im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum weltweit um 6,6 Prozent und in Europa um 15,1 Prozent, gestützt durch die greifbaren Ergebnisse des Sanierungsplans der Marke. Dies bestätigt die Bedeutung des Angebots und der Strategie von Renault im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge.

Renault hat seine internationale Präsenz – unterstützt durch eine erneuerte Produktpalette – weiter gefestigt, insbesondere in Indien (plus 47,6 Prozent), Marokko (plus 20,2 Prozent) und Kolumbien (plus 10,1 Prozent). In der Türkei hat Renault seine Führungsposition sowohl auf dem Gesamtmarkt als auch auf dem Pkw-Markt beibehalten, mit insgesamt 34.244 verkauften Fahrzeugen (plus 12,9 Prozent bei einem um 3,9 Prozent rückläufigen Markt). Dieser Trend wird sich im Laufe des Jahres mit der jüngsten Markteinführung des Renault Duster in Indien und des Renault Filante in Südkorea sowie der bevorstehenden Markteinführung des Boreal in der Türkei weiter verstärken.

Dacia
Mit einem Absatz von 145.335 Einheiten im ersten Quartal 2026 verzeichnete Dacia im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2025 aufgrund von einmaligen Faktoren einen Rückgang von 16,3 Prozent. Dennoch behauptet die Marke über alle Vertriebskanäle hinweg ihre Position unter den Top 10 der europäischen Automobilmarken sowie unter den Top 3 bei den Privatkunden – ihrer Kernzielgruppe.

Die Monate Januar und Februar waren aufgrund extremer Wetterbedingungen, die den Schiffsverkehr in der Straße von Gibraltar beeinträchtigten, durch außergewöhnliche logistische Störungen geprägt. Diese Situation führte zu Lieferverzögerungen sowie Produktionsausfällen, die im Laufe des ersten Halbjahres 2026 schrittweise aufgeholt werden dürften. Zudem befand sich die Marke mit der Einführung neuer Motorvarianten in einer Übergangsphase ihres Produktangebots.

Im März hat die Marke mit einem Absatzanstieg von 1,9 Prozent in Europa im Vergleich zum März 2025 ihre Erholung eingeleitet. Besonders stark war die Leistung im Privatkundenbereich, der nach wie vor im Mittelpunkt der Markenstrategie steht und im ersten Quartal 2026 einen hohen Anteil von 77 Prozent am Gesamtabsatz der Marke erreichte.

Mit einem zweistelligen Wachstum bei den Bestellungen im ersten Quartal 2026 wächst auch der Auftragsbestand, unterstützt durch eine zunehmend attraktive Produktpalette und den Erfolg der LPG- und Hybridantriebe. Die Einführung des Duster und des Bigster Hybrid-G 150 4x4 sowie des Sandero LPG mit Automatikgetriebe haben ebenfalls stark zu dieser Dynamik beigetragen. Die sehr positive Resonanz auf diese neuen Motorvarianten lässt einen Anstieg der Zulassungen im zweiten Quartal 2026 erwarten.

Alpine
Nach einem dreistelligen Rekordwachstum im Jahr 2025 ist die Marke Alpine weltweit weiter gewachsen und verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen Absatzanstieg von 54,7 Prozent auf 3.246 Fahrzeuge.

In Europa hat die Marke ihren Absatz mit 3.087 Einheiten um 53,7 Prozent gesteigert. Dieses Wachstum wurde stark durch hervorragende Ergebnisse in Grossbritannien (Absatz gegenüber dem ersten Quartal 2025 versechzehnfacht), in Deutschland (plus 145,6 Prozent), in Spanien (plus 185,2 Prozent) sowie in Belgien und Luxemburg (plus 42,5 Prozent) getragen.

Mit 2.452 Zulassungen weltweit (plus 63,9 Prozent) war die Alpine A290 das meistverkaufte Modell der Marke und ein entscheidender Faktor für das Wachstum von Alpine.

Die bereits in wichtigen Märkten erhältliche Alpine A390 GT wird nun auch auf anderen europäischen Märkten eingeführt.

Auch in ihren letzten Produktionsmonaten stösst die A110 mit 545 verkauften Einheiten weiterhin auf grosses Interesse. Die Produktion wird diesen Sommer eingestellt, um die Einführung der neuen Generation vorzubereiten.

Alpine hat seine internationale Expansion mit 44 neuen Verkaufsstellen weiter beschleunigt. Damit erhöht sich die Gesamtzahl auf 210 Alpine Stores und Atelier Alpine in 25 Ländern weltweit.

Für dieses Jahr sind weitere Neueröffnungen geplant, mit dem Ziel, bis zum Jahresende die Marke von 300 Verkaufsstellen zu überschreiten. Nach Barcelona im Jahr 2024 und Paris im Jahr 2025 sind für 2026 zwei weitere grosse Atelier Alpine Eröffnungen in Mailand und London geplant.

FINANZERGEBNISSE FÜR DAS ERSTE QUARTAL
Die Renault Group hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Umsatz von 12,53 Milliarden Euro erzielt, ein Anstieg von 7,3 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2025. Bei konstanten Wechselkursen betrug der Anstieg 8,8 Prozent.

Der Umsatz im Bereich Automotive belief sich auf 10,807 Milliarden Euro, was einem Plus von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Darin enthalten ist ein Anteil von 1,5 Prozentpunkten an negativen Wechselkurseffekten (minus 153 Millionen Euro), die hauptsächlich auf die Abwertung der türkischen Lira und in geringerem Masse des argentinischen Peso zurückzuführen sind. Bei konstanten Wechselkursen3 betrug der Anstieg 8,8 Prozent. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf folgende Faktoren zurückzuführen:

  • ein negativer Volumeneffekt von 2,1 Prozentpunkten, vornehmlich aufgrund des Zulassungsrückgangs von 3,3 Prozent. Zum 31. März 2026 beliefen sich die Gesamtbestände an Neufahrzeugen auf 554.000 Fahrzeuge, davon 335.000 Fahrzeuge bei unabhängigen Händlern und 219.000 auf Konzernebene. Dieser Lagerbestand wird es der Group ermöglichen, im zweiten Quartal, das hinsichtlich der Zulassungen traditionell ein stärkeres Quartal ist, reibungslos zu arbeiten. Die Renault Group rechnet damit, dass der Gesamtlagerbestand zum Ende des ersten Halbjahres 2026 im Vergleich zum ersten Quartal 2026 sinken wird.
  • ein stark positiver Effekt von 5,9 Prozentpunkten durch Verkäufe an Partner, vornehmlich zurückzuführen auf die starke Leistung von Partnerprogrammen, insbesondere des Nissan Micra, sowie auf Veränderungen im Konsolidierungskreis:
  • die Integration von RNAIPL trug ca. 200 Millionen Euro (2 Prozentpunkte) bei
  • der Ausbau des Vertriebs von Geely-Fahrzeugen in Brasilien. Die lokale Produktion über das Joint Venture Renault do Brasil soll in den kommenden Monaten anlaufen.
  • ein solider Produktmix-Effekt von 2,6 Prozentpunkten vor allem aufgrund des Erfolgs von Elektrofahrzeugen, der Übergangsphase zwischen Clio V und Clio VI (wobei der Clio VI einen höheren Durchschnittsverkaufspreis als der Clio V aufweist, der jedoch weiterhin unter dem Konzern-Durchschnitt liegt), des Hochlaufs des Bigster und in gewissem Masse auch des Master.
  • ein positiver Preiseffekt von einem Prozentpunkt, da Preissteigerungen auf den internationalen Märkten zum Ausgleich von Wechselkursschwankungen teilweise durch den Preisdruck in Europa ausgeglichen wurden, der voraussichtlich das ganze Jahr über anhalten wird.
  • ein stabiler geografischer Mix von minus 0,1 Prozentpunkten, der hauptsächlich durch das Absatzwachstum in Indien erklärt wird
  • ein positiver „sonstiger” Effekt von 0,7 Prozentpunkten, der hauptsächlich auf die Leistung im Bereich Teile und Zubehör zurückzuführen ist.

Die Umsätze des Bereichs Mobilitätsdienstleistungen sind nach der Umstrukturierung dieser Aktivitäten wieder in den Bereich Automotive integriert worden. Diese Wiedereingliederung belief sich im ersten Quartal 2026 auf 17 Millionen Euro und im ersten Quartal 2025 auf 23 Millionen Euro.

Mobilize Financial Services (ehemals RCI Bank and Services) verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 1,723 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 13 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2025 entspricht. Dies ist auf den Trend zu höheren Zinssätzen in den letzten Jahren sowie auf den Anstieg der durchschnittlichen performanten Vermögenswerte um 4,8 Prozent auf 61,9 Milliarden Euro gegenüber dem ersten Quartal 2025 zurückzuführen.

FINANZPROGNOSE FÜR 2026
Die Renault Group bestätigt ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2026:
  • eine operative Konzern-Marge von 5,5 Prozent, wobei die operative Marge im zweiten Halbjahr gemäss den üblichen saisonalen Mustern höher liegen wird als im ersten Halbjahr.
  • einen Free Cashflow im Bereich Automotive von rund 1,0 Milliarden Euro.
  • Im Jahr 2026 werden die internationale Expansion, steigende Umsätze mit Partnern, der wachsende Anteil an Elektrofahrzeugen und die Konsolidierung von RNAIPL auf Ganzjahresbasis das Umsatzwachstum vorantreiben, wenngleich dies zu einer Abschwächung der Margen führen wird.

Die Kostensenkung bleibt auch für 2026 und darüber hinaus eine zentrale Priorität. Der Konzern ergreift zusätzliche Massnahmen, um die potenziellen Auswirkungen der Krise im Nahen Osten auf die Rohstoff-, Energie- und Logistikkosten abzufedern.

Der Free Cashflow im Bereich Automotive für 2026 dürfte eine Dividende von in Höhe von 350 Millionen Euro von Mobilize Financial Services enthalten (gegenüber 300 Millionen Euro im Jahr 2025). Der Konzern rechnet im Jahr 2026 mit einem rückläufigen Working‑Capital‑Bedarf, womit der zum Jahresende 2024 verbuchte positive Aufbau des Working Capitals weiter abgebaut werden so

Die ungekürzte Originalpressemitteilung (engl.) zu den Finanzergebnissen des ersten Quartals einschliesslich weiterer Informationen und Tabellen finden Sie auf https://www.renaultgroup.com/en/ und auf https://en.media.renaultgroup.com/.

Die Übertragung der Pressekonferenz am 23.04.2026 ab 8.00 Uhr können Sie sich unter https://events.renaultgroup.com/en/ anschauen.
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