Rallye Pays du Gier, 15.-16. März 2019: Styve Juif – Cyliane Michel gewinnen nach einem spannenden Wettkampf!

Die erste Veranstaltung der Clio R3T Alps Trophy 2019 hielt all ihre Versprechungen. Nach einem spannenden Wettkampf ging der Sieg an die jungen Franzosen Styve Juif – Cyliane Michel. Sie «verdienten» sich die wertvollen Punkte mit einer sorgfältig gefahrenen Rallye, bei der sie gekonnt mit dem hohen Druck umgingen. Neben ihnen stiegen Ismaël Vuistiner – Florine Kummer und Karl-Friedrich Beck – Hans-Peter Loth auf das Podium, während die ursprünglichen Gewinner, Thibaud Mounard – Thierry Marrel, nach einer technischen Unregelmässigkeit disqualifiziert wurden.
Urdorf, 20. März 2019 – Am Abend des ersten Tages stand das deutsche Team mit Karl-Friedrich Beck und Navigator Hans-Peter Loth zuoberst auf dem Zwischenklassement, wobei der Unterschied zwischen den ersten sieben Teams zu diesem Zeitpunkt noch minimal war.

Am Samstagmorgen gab das lokale Team mit Thibaud Mounard – Thierry Marrel den Ton an, gefolgt vom überraschend schnellen Schweizer Junior Rallyemeister 2017, Nicolas Lathion mit Yannick Schriber an seiner Seite. Ricardo Araujo – Audrey Zwahlen fielen am Anfang der Etappe mit einer technischen Panne aus, während Styve Juif und Ismaël Vuistiner den führenden Teams mit knapp 15 Sekunden Abstand folgten und Karl-Friedrich Beck hinter ihnen mit nochmals 6 Sekunden Rückstand Druck machte. Der Entscheid musste demnach am Nachmittag fallen.

Dieser begann mit einem «Ausritt» von Nicolas Lathion – Yannick Schriber in der siebten Sonderprüfung. Das Team kam ohne Schrammen davon, was man vom Fahrzeug weniger sagen kann – um es mal milde auszudrücken. In der darauffolgenden SP setzte ein bis dahin stark fahrender Julien Camandona den Renault Clio R3T ins Unterholz und beschädigte diesen ebenfalls stark.

An der Spitze hingegen verschärfte sich der Wettbewerb um die Plätze auf dem Podium. Styve Juif – Cyliane Michel hielten dem Druck stand und fuhren mit einer starken, konstanten Leistung als Zweitplatzierte über die Ziellinie – strahlend und ohne zu wissen, dass sie später auf die oberste Stufe des Podests steigen würden.

Die vermeintlichen Sieger, Thibaud Mounard – Thierry Marrel, wurden nach der Rallye disqualifiziert und somit aus der Wertung ausgeschlossen. Die Kommissäre stellten bei der technischen Kontrolle eine Unregelmässigkeit am Abgasturbolader fest, den das Team einige Wochen zuvor erstanden hatte. Die Jury verhängte hingegen keine weiteren Sanktionen, da der Franzose glaubhaft erklären konnte, dass ihn kein Verschulden trifft.

Ein sorgfältig herausgefahrener Sieg

Mit diesem Jury-Entschied ging der Sieg an Styve Juif – Cyliane Michel, die sich diesen mit einer sorgfältigen Strategie und starken Nerven verdiente.

Den zweiten Platz sicherten sich Ismaël Vuistiner – Florine Kummer, die eher verhalten in die Rallye starteten, ihr Potenzial aber nach und nach in Top-Zeiten umwandelten.

Karl-Friedrich Beck – Hans-Peter Loth wechselten zwischen brillanten Passagen und einigen kleineren Patzern, was ihnen in der Endabrechnung den dritten Platz einbrachte.

Auf Rang 4 der Trophy-Wertung klassierten sich Tony Ribaudo – Mickaël Viret, die mit ihrem Renault Clio R3T immer besser zurechtkommen.

Nächste Rallye: Critérium Jurassien, 12.-13. April 2019

Die zweite Veranstaltung der Clio R3T Alps Trophy 2019 findet am kommenden 12. und 13. April im Schweizer Jura statt. Start- und Angelpunkt des Critérium Jurassien 2019 sind wiederum in Saignelégier.
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